digiREADY! smartWORK! smartLEARN!

– Digital in der Ausbildung –

Im Rahmen des BMBF-Bundesprojektes „IKKE – Inklusive Küche 4.0“ und der Digitalisierung der beruflichen Bildung wurde am Montag, den 06.05.2019, offiziell das Smartboard „Interaktives Display“ übergeben. Ab sofort kann das Team der BBZ am Ausbildungsstandort Perleberg auf neue Technologien bauen! An den BBZ-Standorten in Wittenberge kommt die Technik bereits zum Einsatz.

Mit dem Smartboard sind Medien, wie Texte, Grafiken, Bilder, Töne und Videos schnell und komfortabel, auch unter Einbezug des Internet, nutzbar und damit Lehrinhalte aus der Ausbildung praxisbezogener, lebensnaher und interessanter vermittelt. Durch diesen vielfältigen Medieneinsatz können alle Lerntypen abgeholt werden.

„Eine gute Sache und erste Schritte in die Richtung einer innovativen digitalen Lehr- und Lernumgebung für die berufliche Bildung“, freut sich das Team vor Ort beim Blick auf das, was Sven Küchler, Bereichsleiter Bildung (kaufmännisch), bei der offiziellen Übergabe des Smartboards in der Praxis präsentiert.

Zwischenprüfung Fachpraktiker/Innen Küche 2017

Halbzeit, die Hälfte der Ausbildung ist geschafft und so kamen auch schon die Einladungen der IHK Potsdam zur Zwischenprüfung Ende Februar.

Das Prüfungsausschuss der IHK ist am 28. Februar 2019 in die BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH an den Standort Perleberg gekommen, um zu sehen, was die Auszubildenden bisher in der Schule und im Betrieb gelernt haben.

Um 08:00 Uhr war es dann soweit, die Prüflinge wurden begrüßt und eingewiesen. Daraufhin wurden die Prüfungsthemen und Arbeitsaufgaben gezogen und die Auszubildenden starteten mit dem theoretischen Teil. Im Anschluss ging es in den praktischen Teil, entsprechende Speisekomponenten mussten zubereitet und präsentiert werden. Den Abschluss bildete dann das Fachgespräch mit den Auszubildenden zur jeweiligen Prüfungsaufgabe.

Die Noten der Zwischenprüfung lassen noch auf sich warten, in ca. vier Wochen werden die Ergebnisse bekannt gegeben, bis dahin bleiben die Daumen weiter gedrückt.

IKKE auf der eQualification

Am 25. und 26. Februar fand die diesjährige equalification in Bonn statt. Natürlich präsentierten wir dort auch unser IKKE-Projekt.

Es waren zwei Tage, an denen wir uns intensiv zum Themenfeld digitale Medien in der beruflichen Bildung austauschen konnten. Zwei Tage, an denen wir Einblick in innovative Projekte bekommen haben. Zwei Tage, an denen wir inspirierende Menschen kennengelernt haben.

Viele Bilder und Worte klingen noch nach, so zum Beispiel das Grußwort aus dem BMBF von Abteilungsleiterin Kornelia Haugg und die zwei spannenden Impulsvorträge: zum einen von der Trendforscherin Birgit Gebhardt, die uns die vielfältigen Potenziale von Digitalisierung und Vernetzung aufzeigte, und zum anderen von Prof. Dr. Sascha Friesike, der dazu aufrief, Innovationen mit kritischer Neugier zu begegnen.

Mit ca. 400 Teilnehmenden, etwa 60 Projektkoffern, und über 20 weiteren Programmpunkten im ehemaligen Bonner Plenargebäude können wir mit einem großen Lächeln sagen: Wir waren auch dabei.

Wir sehen die Präsentation unseres Projektkoffers mit den Teamkolleginnen (vl) Inga Lipowski, Svenja Huhndorf, Victoria Batz und Silvaine Kuhn.

Digitale Küchenberufsausbildung

Kick Off zum Bundesprojekt „Inklusive Küche 4.0“

Am 13. November fand das Kick-Off zum innovativen Verbundprojekt „Inklusive Küche 4.0“ statt. Gemeinsam mit einer Vielzahl an Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Bildung wurde sich auf eine kulinarische Reise sowohl analog mit dem Bus als auch virtuell über Video-Live-Stream den Ausbildungsorten der Küche bei den Verbundpartnern Lebenshilfe Prignitz e.V., dem Oberstufenzentrum Prignitz des Landkreises und der Ausbildungsstätte der BBZ Berufsbildungzentrum Prignitz GmbH in Perleberg begeben. Die so gewonnenen intensiven Einblicke in die Inhalte des Projektes wurden von den „Mitreisenden“ neugierig, interessiert und mit Spannung auf den weiteren Verlauf aufgenommen.

Die vier Partner betreten auf dem Gebiet der Bildungsforschung in dieser Konstellation und mit den inhaltlichen Projektschwerpunkten, bundesweites Neuland. Digitale Hilfen oder gar virtuelle Küchen werden den Zugang zur beruflichen Qualifikation erleichtern und ein gemeinsames Lernen für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungb ermöglichen.

Die wissenschaftliche und auch technische Expertise bringt die Hochschule Magdeburg-Stendal als vierter Verbundpartner mit ein. „Mit dem Einsatz digitaler Ausbildungsmethoden wollen wir versuchen, die Abbrecherquote in der Kochausbildung zu senken und die Ausbildung zeit- und ortsunabhängig zu gestalten“, so Projektleiterin Silvaine Kuhn abschließend.

Quelle: „Wochenspiegel“ vom 09.12.2018 (WS)

Mit digitaler Lern-Methodik Küchenberufsausbildung neugestalten

Kick Off zum Bundesprojekt „Inklusive Küche 4.0“

Am Dienstag,13.11.2018, fand das Kick Off zum innovativen Verbundprojekt „Inklusive Küche 4.0“ (der Wochenspiegel berichtete) statt. Gemeinsam mit einer Vielzahl an Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Presse wurde sich auf eine kulinarische Reise sowohl analog mit dem Bus als auch virtuell über Video-Live-Stream zu den Ausbildungsorten der Küche bei den Verbundpartnern Lebenshilfe Prignitz e. V., dem Oberstufenzentrum Prignitz des Landkreises Prignitz und der Ausbildungsstätte der BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH in Perleberg begeben. Die so gewonnenen intensiven Einblicke in die Inhalte des Projektes wurden von den „Mitreisenden“ neugierig, interessiert und mit Spannung auf den weiteren Verlauf aufgenommen.

Die vier Partner betreten auf dem Gebiet der Bildungsforschung, in dieser Konstellation und mit den inhaltlichen Projektschwerpunkten, bundesweites Neuland. Digitale Hilfen, wie Video, computergestützte Systeme oder gar virtuelle Küchen werden den Zugang zur beruflichen Qualifikation erleichtern und ein gemeinsames Lernen für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ermöglichen. Die wissenschaftliche und auch technische Expertise bringt die Hochschule Magdeburg-Stendal als vierter Verbundpartner mit ein. „Mit dem Einsatz digitaler Ausbildungsmethoden wollen wir auch versuchen, die Abbrecherquote in der Kochausbildung zu senken und die Ausbildung zeit- und ortsunabhängig gestalten“, ergänzt die Projektleiterin Silvaine Kuhn abschließend.

Es bleibt also spannend.

Digitale Lehr-Küche

Förderprojekt Inklusive Küche in der Prignitz gestartet

Vor wenigen Tagen fand das Kick Off zum innovativen Verbundprojekt „Inklusive Küche 4.0“ statt. Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Bildung begaben sich auf eine kulinarische Reise sowohl analog mit dem Bus als auch virtuell über Video-Live-Stream zu den Ausbildungsorten der Küche bei den Verbundpartnern Lebenshilfe e.V., Oberstufenzentrum Prignitz und BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH in Perleberg. Die so gewonnenen intensiven Einblicke in die Inhalte des Projektes wurden von den „Mitreisenden“ neugierig, interessiert und mit Spannung auf den weiteren Verlauf aufgenommen.

Die Partner betreten auf dem Gebiet der Bildungsforschung in dieser Konstellation und mit den inhaltlichen Projektschwerpunkten bundesweites Neuland. „Digitale Hilfen wie Video, computergestützte Systeme oder gar virtuelle Küchen werden den Zugang zur beruflichen Qualifikation erleichtern und ein gemeinsames Lernen für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ermöglichen. Die wissenschaftliche und auch technische Expertise bringt die Hochschule Magdeburg-Stendal als vierter Verbundpartner mit ein. Mit dem Einsatz digitaler Ausbildungsmethoden wollen wir auch versuchen, die Abbrecherquote in der Kochausbildung zun senken und die Ausbildung zeit- und ortsunabhängig gestalten“, sagt Projektleiterin Silvaine Kuhn.

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Quelle: „Wochenspiegel“ vom 24. November 2018, S. 5

Kochausbildung wird digital

Förderprojekt Inklusive Küche 4.0 für Menschen mit Behinderungen in der Prignitz gestartet

Das Rührei war dem angehenden Küchenpraktiker im ersten Anlauf noch zu kompakt geraten, es erinnerte mehr an ein Omelett. Da half in der Lehrküche des Oberstufenzentrums Prignitz nur die Nachfrage bei der Ausbilderin, wie das Gericht lockerer gelingen kann.

In einigen Monaten könnten digitale Helfer einem solchen Fehlversuch vorbeugen. Denn den angehenden Küchenpraktikern sahen gestern neben den Ausbildern auch Mitarbeiter des Berufsbildungszentrums Prignitz (BBZ), der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Lebenshilfe und des Landkreises Prignitz über die Schulter.

Der Besuch in der Lehrküche bildete den Auftakt des Projektes „Inklusive Küche 4.0“. Die Partner wollen über digitale Hilfsmittel und die Entwicklung diverser Ausbildungsmodule die Möglichkeit schaffen, dass Menschen mit Behinderungen eine höhere Qualifikation als den bisherigen Fachpraktiker Küche erwerben können. Zugleich sollen sie auf diesem Weg zumindest in Teile der regulären Ausbildung im OSZ integriert werden. Das Vorhaben mit dem sperrigen Titel „Bildungs- und Barrierefreiheit durch Digitalisierungsinstrumente in der beruflichen Ausbildung“ wird durch das Bundesbildungsministerium, die EU und den Europäischen Sozialfonds gefordert. Damit betreten die Partner bundesweit Neuland. Die speziellen Ausbildungsinhalte werden vom OSZ Prignitz und der Hochschule mit Unterstützung des BBZ entwickelt. Parallel wird geeignete digitale Unterstützungstechnik ausgewählt. Sie soll Menschen mit Behinderungen helfen, theoretische Inhalte und Abläufe besser zu erfassen und sie auch in der Küche abrufen zu können.

Die Module werden an den individuellen Zeit- und Hilfsbedarf von Menschen mit Behinderungen angepasst. Das zunächst auf drei Jahre befristete Projekt soll auch den Fachkräftemangel in der Region mindern helfen. „Es soll Menschen mit Behinderungen helfen, über eine bessere Qualifikation einen Arbeitsplatz in Firmen zu finden, bei dem sie sichwohlfühlen“, sagte Silvaine Kuhn von der Projektleitung.

Im Januar wird ein zusätzlicher Mitarbeiter am OSZ eingestellt, der bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Module mit der Hochschule und dem BBZ zusammenwirkt und die Koordinierung des Projektes innerhalb der Ausbildungseinrichtungen und den Partnern übernimmt. So schafft das OSZ auch Voraussetzungen, die neue Ausbildungsmöglichkeit über den Projektzeitraum hinaus weiterfiihren zu können.

„Zum Projekt gehört, dass einige unserer Ausbilder im Umgang mit digitalen Medien und Hilfsmitteln weitergebildet werden. Das kommt auch anderen Ausbildungen zugute“, erläuterte der Leiter des OSZ, Jan Meyerhoff. Voraussichtlich erhält die Einrichtung über das Projekt auch zusätzliche Technik. Die Erfahrungen bei der Gestaltung der „Inklusiven Küche 4.0“ sollen mittelfristig fiir die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen in anderen Berufen und die inklusiver Ausbildung überhaupt genutzt werden.

Quelle: Ronald Ufer, „Der Prignitzer“ vom 14. November 2018, S. 11

Ausbildung in der Küche neu gestalten

1,5 Millionen Euro Fördergeld für bundesweite Bildungsforschung

Grundlagenforschung im Bereich der beruflichen Ausbildung wird seit August in der Prignitz betrieben. Den Verbundpartnern, dem Verein Lebenshilfe Prignitz, dem Landkreis Prignitz mit seinem Oberstufenzentrum, der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH ist es gelungen, den Zuschlag für ein bundesweit einmaliges und innovatives Projekt zu erhalten. Unter dem recht sperrigen Projektnamen „IKKE — Bildungs- und Barrierefreiheit durch Digitalisierungsinstrumente in der beruflichen Ausbildung“ soll die Berufsausbildung im Küchenbereich neu strukturiert werden.

Ziel ist es, die drei Berufsfelder Küche so miteinander zu verbinden, dass es auch für Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung möglich wird, sich bestmöglich in der Berufsausbildung zu qualifizieren. Dieses „Bildungsbrett“, das die vier Projektpartner bis Ende Juli 2021 bohren wollen, ist ein recht dickes. Und diese Idee ist dem Bundesministerium fiir Bildung und Forschung {BMBF} und dem ESF knapp 1,5 Millionen Euro Förderung wert.

Quelle: WS, „Wochenspiegel“ vom 13. Oktober 2018

Über digitale Medien zum Koch werden

Ein Konzept zur inklusiven Ausbildung von Köchen unter Nutzung digitaler Medien wird in den nächsten drei Jahren in der Prignitz entwickelt. Menschen mit Behinderungen, die bei der Lebenshilfe tätig sind, Menschen mit Beeinträchtigungen, die eine Rehabilitation durchlaufen, und Azubis aus dem Oberstufenzentrum Prignitz absolvieren bei „Inklusive Küche 4.0“ gemeinsame Ausbildungsmodule. Durch digitale Medien soll es möglich werden, dass Menschen mit Behinderungen und Menschen in der Rehabilitation ortsunabhängig individuell, aber auch gemeinsam lernen. Damit könnten sich in der Lebenshilfe Betreute über den Status als Küchenpraktiker hinaus qualifizieren und erstmals Berufsabschlüsse erwerben.

Das Förderprojekt des Bundesbildungsministeriums wird getragen vom Berufsbildungszentrum Prignitz (BBZ), der Lebenshilfe Prignitz, dem Landkreis Prignitz mit dem Oberstufenzentrum und zwei Lehrstühien der Hochschule Magdeburg-Stendal. Dabei muss zunächst Grundlagenarbeit geleistet werden. Beispielsweise um zu erkennen, wie Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen individuell lernen, welche digitalen Medien dafür nutzbar und erforderlich sind. Darauf aufbauend, werden Ausbildungsmodule entwickelt.

Die Ausbilder und Mitarbeiter der beteiligten Einrichtungen werden den gewonnenen Erkenntnissen folgend, fortlaufend während des dreijährigen Projektes qualifiziert. Die Konzepte zur inklusiven Kochausbildung mittels digitaler Medien sollen anschließend auf weitere Ausbildungsberufe übertragen werden.

„Wir haben im Vorfeld Kontakt zu den Prignitzer Gastronomieunternehmen aufgenommen und unser Vorhaben erläutert, auch um Möglichkeiten fiir die praktischen Ausbildungsteil zu erschließen“, sagte gestern die Geschäftsführerin des BBZ Prignitz GmbH, Nicole Goerke. „Die Resonanz war sehr positiv und wir haben eine Reihe von Absichtserklärungen unterzeichnet.“ Das Projekt für zwei Dutzend angehende Köche startet am 13. Oktober.

Quelle: RoUf, „Der Prignitzer“ vom 30. September 2018